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Gepostet on Dez 11, 2017 in Allgemeine Themen | Keine Kommentare

Kreta, ein Urlaub voller Abenteuer und Begegnungen.

Kreta, ein Urlaub voller Abenteuer und Begegnungen.

Heute ein kleiner Urlaubsrückblick vom Sommerurlaub: In diesem Jahr flog die Familie nach Kreta. Geprägt wurde unser Aufenthalt von kleinen Abenteuern und schönen Begegnungen. Auf jeden Fall war es abwechslungsreich und interessant. Ganz so wie ein Urlaub eben sein sollte, oder? 😉

Kreta wir kommen!

Die Familie beschloss den Sommerurlaub auf Kreta zu verbringen. Jener Insel, auf der meine Frau und ich vor knapp zwanzig Jahren die Flitterwochen verbracht hatten. Damit sollte ein kleiner Traum in Erfüllung gehen. Schließlich verbanden wir viele schöne Erinnerungen mit diesem Ort. Tja, und diese galt es in diesem Jahr aufzufrischen! 🙂

Die Anreise selbst verlief dann auch problemlos. Allerdings kamen wir erst nach 21:30 Uhr Ortszeit an, weshalb wir fürchteten ohne Abendessen ins Bett gehen zu müssen. Doch diese Befürchtung blieb unbegründet, denn die Hotelleitung war so freundlich und hatte uns eine Auswahl des Abendessens im Kühlschrank bereitgestellt. Na das nenn ich mal Service.

Erste Hürden blieben nicht aus.

Die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten! Nicht nur das man zu unseren Apartments über mehrere Etagen im Freien gehen musste, nein, auch im Zimmer gab es Stufen. Es war zwar alles sehr offen gestaltet, doch zum Schlafbereich sowie zum Badezimmer musste man über zwei ungesicherte Stufen gehen.

Mein anfängliches Entsetzen kannst du dir ja vielleicht vorstellen? Ich befürchtete schon auch im Wohnraum meinen Stock benutzen zu müssen! Jedoch unterschätzte ich wieder einmal meine Fähigkeiten. Denn schneller als gedacht fand ich mich in den Räumlichkeiten zurecht und selbst die Stufen bereiteten mir kaum noch Schwierigkeiten.

Kretas Abenteuer ließen nicht lange auf sich warten.

Wir beschlossen für ein paar Tage einen Mietwagen zu nehmen und auf Wunsch meiner Tochter einen nahegelegenen Strand zu besuchen. Um dort hinzukommen mussten wir (laut Reiseführer) lediglich von der Hauptstraße abzweigen und auf einen unbefestigten Pfad fahren. Und so machten wir uns also mit dem kleinen Nissan Micra auf den Weg.

Allerdings sollte sich die Vorfreude bald legen. Denn, dieser Pfad hatte es wirklich in sich. Mit anderen Worten: Er sollte uns noch in Todesangst versetzen.

Klingt vielleicht ein wenig dramatisch, aber ich übertreibe nicht! 😉 Die Steine und Schlaglöcher auf diesem Pfad waren so groß, dass ich befürchtete, wir würden das Auto schrotten. Doch viel größer noch war unsere Angst, bei der nächsten Gelegenheit den Abhang hinunter in den Tod zu stürzen.

Glücklicherweise kam auf etwa der halben Strecke eine breite Stelle zum Wenden. Und zur Erleichterung aller war meine Frau geistesgegenwärtig genug, diese Gelegenheit auch zu nutzen.

Puh! Kannst du dir vorstellen, wie erleichtert wir waren, als wir endlich wieder eine normale Straße unter den Reifen hatten? Aber wie heißt es so schön: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!

So schnell wollten wir jedoch nicht aufgeben. Schließlich sollte es auch einen Fußweg dorthin geben. Also versuchten wir, von dem angrenzenden Parkplatz aus, erneut unser Glück!

Nun ja, die Ernüchterung folgte, buchstäblich, auf den fuße! Denn, wie sich herausstellen sollte, handelte es sich dabei lediglich um einen notdürftig in den felsigen Berg gehauenen Weg. Dieser wand sich in unterschiedlich Stufen, in unterschiedlichster Beschaffenheit den Abhang hinunter. Ein falscher Tritt und man würde sich ordentlich wehtun oder schlimmer.

Deshalb beschlossen wir nach einiger Zeit dieses Vorhaben doch abzubrechen. Nicht nur das es ziemlich anstrengend war, sondern auch einfach zu gefährlich für mich und alle die da vor uns herunterstiegen. Davon abgesehen würde der Rückweg nicht einfacher werden. Lange rede kurzer Sinn, der Ausflug war damit gescheitert.

Andererseits ganz so enttäuschend war der Tag dann doch nicht. Stattdessen ergriffen wir Plan B, und fuhren weiter zur Südseite der Insel. Dort fanden wir auch einen sehr schönen Strand, der zum Baden und Entspannen einlud.

Wiedersehen auf Kreta.

Kaum zu glauben was es manchmal für Zufälle gibt? Da vergehen knapp 30 Jahre und dann trifft man sich am Urlaubsort wieder: Meinem ehemaligen Berufsschulkollegen.

Durch Zufall erfuhren wir von unseren übereinstimmenden Urlaubsplänen. Unglaublich oder? Nicht nur das wir einen ähnlichen Zeitpunkt auf der gleichen Insel gebucht hatten, wir waren auch noch am selben Ort. Noch Zuhause vereinbarten wir ein Treffen.

Einzige Schwierigkeit war einen geeigneten Treffpunkt zu finden und sich dann auch noch wieder zu erkennen. Wie gesagt: Wir hatten uns ewig nicht mehr gesehen und zum Erkennen konnte ich nichts beitragen. Ich konnte nur hoffen mich in all den Jahren nicht zu sehr verändert zu haben.

Doch meine Bedenken waren unbegründet. Trotz der langen Zeit fanden wir schnell zueinander. Es gab ein großes „Hallo“. Gemeinsam schlenderten wir über den Stadtmarkt und beschlossen noch ein Mittagessen einzunehmen. Tja, und weil wir so viel Spaß miteinander hatten, wollten wir uns in den nächsten Tagen nochmals treffen.

Kreta hatte auch sonst noch viel zu bieten.

Glücklicherweise hatten das Mietauto und konnten noch ein paar andere Strände und Orte besichtigen. Ein bisschen Kultur musste dann natürlich auch noch sein! So fuhren wir nach Knossos und buchten eine Reiseführerin, die uns die Palastanlage erklärte. Wirklich sehr interessant. Nur die Kinder waren nicht übermäßig beeindruckt. Jedenfalls geschadet hat es ihnen auch nicht!

Fazit: Alles in allem war das wirklich ein sehr schöner Urlaub. Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird: Das beruhigende Meeresrauschen, die tollen Begegnungen, und ganz besonders das laute Zirpen der Zikaden!

Ps.: Natürlich entstanden auch diesmal wieder einprägsame „klingende“ Fotos, ähnlich denen ich dir bereits in meinem Beitrag „Mein Fotoalbum klingt, duftet und schmeckt“ erzählt habe.

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