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Gepostet on Mrz 29, 2020 in Allgemeine Themen, Wissenswertes | 2 Kommentare

Corona-Virus – unser unsichtbarer „Feind“ 

Corona-Virus – unser unsichtbarer „Feind“ 

Corona-Virus, ein Thema das uns alle im Moment beschäftigt. Dennoch man kann es schon fast nicht mehr hören. Warum ich es trotzdem aufgreife, ist ein besonderer Aspekt daran. Ein Aspekt, der uns alle, in gewisser Weise, miteinander verbindet. Plötzlich haben Blinde und Sehende mit einer unsichtbaren Gefahr zu tun. Und da ich quasi ein „Profi“ im Umgang mit unsichtbaren Gefahren bin, möchte ich dir einmal meine Vorgehensweise in solchen Situationen erläutern. 

Der Corona-Virus – was uns alle verbindet.

Kaum zu glauben, oder? Binnen kürzester Zeit hält der Corona-Virus (SARS-CoV-2 / Covid-19), dieser furchtbare Virus, die ganze Welt in Atem. Wir alle sind in der einen oder anderen Weise davon 

betroffen. Gemeinsam teilen wir die Angst daran zu erkranken und die Unsicherheit wie es insgesamt weitergehen wird. Lediglich das Risiko angesteckt zu werden macht einen Unterschied. Je nach Alter, Beruf oder Vorerkrankung steigt dieses Risiko mehr oder weniger stark an.  Nichts destotrotz, am Ende plagen uns doch alle die gleichen Sorgen und Ängste! 

Wenn Sehende einen Einblick in die Blindheit bekommen.

Was aber, wirst du dich vielleicht fragen, verbindet dich als Sehender mit mir als Blinder in dieser Situation? Nun, verkürzt könnte man vielleicht sagen, zumindest war das mein Gedanke, macht der Virus alle Menschen “blind”. Denn wir alle wissen er ist gefährlich, die Gefahrenstellen wo er uns auflauern kann sind vielfältig, doch sehen, außer mit einem Mikroskop, kann man ihn nicht. Ein Gefühl der Unsicherheit, in gewisser Weise auch Macht- oder Hilflosigkeit macht sich breit. 

Gut, man kann sich einigermaßen schützen. Es gibt Verhaltensweisen die eine Infektion vorbeugen sollen, Händewaschen oder desinfizieren, Abstand halten und Kontakte meiden, um nur einige zu nennen. Alles Maßnahmen die einem ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Doch unterschwellig bleibt die Sorge und Angst sich und andere  anzustecken. Ganz zu schweigen von der Sorge ernsthaft zu erkranken.

Ähnlich verhält es sich mit der Blindheit. Es gibt Hilfsmittel, Techniken und Verhaltensweisen die einen gewissen Schutz vor den alltäglichen Gefahren bieten. Der Stock der vor Hindernissen und anderen Gefahren warnt, hilfsbereite Menschen die einem zur Seite stehen. All das ist wunderbar und ein großer Segen. Dennoch ein Rest Angst und Unsicherheit bleiben bestehen. 

Es ist eben nicht gesagt, dass mich mein Stock immer rechtzeitig vor Gefahren warnt. Ich kann mich nicht darauf verlassen das die Baugrube auch wirklich vernünftig abgesichert ist? Genauso ist es möglich, dass mein Begleiter nicht weiß wie er mich am besten um ein Hindernis führen sollte. In den meisten Fällen werden die Zweifel unbegründet sein, dennoch ein Restrisiko bleibt. 😉 

Wie können wir mit dem Virus und unsichtbaren Gefahren umgehen?

Die Frage könnte wohl auch lauten, wie soll man generell mit Gefahren umgehen, die man nicht sehen kann. Und Sehen ist in diesem Fall wörtlich 

zu verstehen. Schließlich kannst du genauso wenig den Corona-Virus auf der Türklinke oder dem Wechselgeld erkennen so wenig wie ich die ungesicherte Baugrube oder die offen stehende Tür bemerken werde. 

Meine Strategien in beiden Fällen, ob im Umgang mit dem Virus oder den alltäglichen Gefahren sind:

1. Gefahrenquelle lokalisieren, wer oder was bedroht mich, um welche Gefahr handelt es sich

2. Einschätzung der Gefahrenlage, wie sehr bin ich von dieser Sache bedroht?

3. Was kann ich dagegen tun und wie kann ich mich schützen

4. Mein Verhalten der Situation anpassen, notwendige Maßnahmen ergreifen

5. Vertrauen, alles weitere liegt nicht mehr in meiner Macht. 

Wichtig sind die Angst und die Sorgen in Zaum zu halten. Wenn man die Gefahr kennt, dann kann man auch Strategien entwickeln wie man am besten damit umgeht. Am Ende jedoch bleibt einem nur noch zu vertrauen und zu Hoffen. Vertrauen alles richtig gemacht zu haben, vertrauen auf unseren Schutzengel oder darauf hoffen dass alles gut werden wird. 

Fakt ist, wir können uns nicht vor allem Schützen, ein Restrisiko wird immer bleiben! 😉

2 Kommentare

  1. Wunderschön geschrieben! Dein Aufruf zu vertrauen!

    Bleib gesund und pass gut auf dich auf.

    Liebe Grüße, Eva

    • Vielen Dank liebe Eva für dein tolles Lob! Bleib auch du gesund und pass auf dich auf! Liebe Grüße David

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